Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 311
Brauereien: 213

Wir haben zuletzt getestet am 29.07.2017:

Das Weissbier: Alpirsbacher Weizen Hefe Hell

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 6,6,6,5,5,6,5,5,6

Farbe & Geruch: 6,7,6,6,7,7,7,6,7

Geschmack: 8,7,7,8,8,8,8,6,7

Nachgeschmack: 8,8,7,8,8,8,7,6,7

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

7.2140

Unser Fazit:

Ein in der Farbe zu helles Weissbier, das aber sonst keine Schwächen zeigt. Sicher eines der besseren Weissbiere.

Die Brauerei: Alpirsbacher Klosterbräu

Beschreibung: (Quelle: www.alpirsbacher.de)

Das Bier mit dem berühmten Brauwasser aus dem Schwarzwald!

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein...

Sanfte Hügel, grüne Wälder, klares Wasser – unberührte Natur: Das ist die Heimat von Alpirsbacher Klosterbräu. Seit Jahrhunderten wird hier mit dem berühmten Brauwasser aus dem Schwarzwald Bier gebraut. Mit Fug und Recht kann man sagen: Es ist eines der weichsten Wasser der Welt. Aus unseren Quellen im nahe gelegenen Naturschutzgebiet Glaswiesen gelangt es wie schon zu Gründerzeiten unbehandelt direkt in unser Sudhaus.
Weil in den Ursprungsgebieten unserer Quellen so gut wie keine äußeren Einflüsse unser Brauwasser belasten, schmeckt Alpirsbacher Klosterbräu auch heute noch genauso ursprünglich wie in alten Zeiten. Und das soll so bleiben. Natur- und Umweltschutz liegen uns deshalb besonders am Herzen.
Alpirsbacher Klosterbräu bemüht sich fortwährend, die Energie- und Wasserverbrauch weiter zu verringern. Und neben der finanziellen Unterstützung von Naturschutz-Projekten tun sie der Umwelt noch auf andere Art Gutes: Es wird darauf geachtet, dass sich die bei der Herstellung der Produkte verwendeten Stoffe so weit wie möglich wiederverwerten lassen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Alpirsbacher Klosterbräu als eine der ersten Brauereien auf Stanniolkapseln an den Flaschenhälsen verzichtet hat? Auch in Zukunft werden wir uns mit größtem Engagement für den schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen einsetzen.

„Freie Brauer“
Alpirsbacher Klosterbräu ist Mitglied der Initiative „Die Freien Brauer“ – eines Verbunds führender und unabhängiger Privatbrauer, die ihre Liebe zu Bier und Braukunst sowie der respektvolle Umgang mit der Natur verbindet. „Die Freien Brauer“ bekennen sich zum freien Unternehmertum und zu eigenständigen, regionalen Bier-Spezialitäten von Menschen, die ihr Handwerk verstehen und lieben.

Qualität pur aus der Natur
Nicht nur die Technik des Brauens ist entscheidend für die Qualität des Bieres. Nur bester Hopfen, ausgesuchtes Malz und ein edler Hefestamm garantieren auch die höchste Qualität beim Bier. Alles naturbelassen und ursprünglich.
Und natürlich das Wasser. Unbelastet und weich muss es sein. Unser Brauwasser zählt - neben dem Pilsener Brauwasser - zu den besten der Welt und gelangt heute noch, wie zu Gründerzeiten, unbehandelt direkt von der Quelle ins Sudhaus. Im Einzugsgebiet unserer Quellen gibt es auch heute noch praktisch keine Einflüsse, die das Wasser belasten könnten.
Alpirsbacher Klosterbräu ist das Bier mit dem berühmten Brauwasser aus dem Schwarzwald.

Brauprozess

„Ein Bier entsteht nicht einfach so von alleine. Dazu gehören auch ein Quäntchen Zauberei und gewisse Dinge, die niemand so recht versteht.“ ( Fritz Maytag)
Bierbrauen war und ist eine Kunst. Ein aufwändiger Prozess, bei dem man in Alpirsbach heute jahrhundertealte Handwerkstradition mit moderner Brauereitechnik verbindet, um ein hochwertiges Bier herzustellen.
Ausgangsstoff für ein gutes Bier ist eine gute Braugerste, für ein Weizenbier zusätzlich ein spezielles Weizenmalz. Das sind Sorten, die besonders gut keimen. Das frisch geerntete Getreide wird in der Mälzerei vermälzt. Dazu wird die Gerste geputzt, sortiert und dann in großen Behältern drei Tage lang eingeweicht. Das Wasser erweckt das Getreidekorn zu neuem Leben. In Keimkästen lässt es der Mälzer anschließend keimen.
Nach einer Woche ist das Innere des Korns mürbe und wasserlöslich. Nach außen wächst langsam ein Keimling. Ließe man das Korn jetzt weiterkeimen, entstünde eine neue Pflanze. Doch der Mälzer greift nun ein und trocknet das sogenannte Grünmalz bei Temperaturen von 85 bis rund 100 Grad Celsius. Diesen Vorgang nennt man "Darren". Je höher dabei die Temperatur ist, desto dunkler wird das Malz.
Die geläuterte Würze fließt nun in die Würzepfanne, wo sie ein bis zwei Stunden gekocht und etwas eingedampft wird. Dann kommt der Hopfen hinzu. Er gibt dem zukünftigen Bier den angenehm herb-bitteren Geschmack und das charakteristisch feine Aroma. Der Hopfen fördert auch die Haltbarkeit des Bieres und hat einen günstigen Einfluss auf die "Blume" des Bieres. Die Würze wird schnell auf rund 5 Grad heruntergekühlt und gelangt in den Gärkeller.
Hier kommt nun die Hefe hinzu, die sofort die Gärung auslöst. Sie wandelt den Zucker in Alkohol und Kohlensäure um. Nach rund einer Woche ist die Hauptgärung beendet, die Hefe wird abgezogen. Sie kann nach gründlicher Reinigung weiterverwendet werden. Weil sie hochwertiges Eiweiß und vor allem Vitamine in hoher Konzentration enthält, wird sie auch in der Nahrungsmittelproduktion geschätzt.
Für das Jungbier kommt nun die Zeit des Reifens im Lagerkeller - je nach Biertyp bis zu drei Monaten. Im Lagerkeller geschieht dreierlei: Erstens rundet sich der Geschmack des Bieres ab, der noch vorhandene Restzucker wird fast vollständig abgebaut. Zweitens wird die Kohlensäure gebunden und gibt dem Jungbier seine Spritzigkeit. Drittens setzen sich die restliche Hefe und die Schwebeteilchen auf dem Boden ab: Das Bier wird klar.
Zum Abschluss wird das fertige Bier noch einmal filtriert und kann in Flaschen oder Fässer abgefüllt werden. Über Gastronomie und Handel findet es dann seinen Weg in das Glas des Bierfreundes.

Alpirsbacher Klosterbräu - der Natur verpflichtet

Keine Ökonomie ohne Ökologie, dieser Satz ist einer der Grundpfeiler unserer Unternehmensphilosophie. Nicht nur weil wir wissen, wie wichtig z. B. unbelastetes Wasser für unsere Brauerei ist. Sondern weil wir sicher sind, dass nur der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen uns alle auf Dauer erfolgreich macht.
Wir heizen mit Erdgas, haben eine Wärmerückgewinnungsanlage installiert, dosieren Reinigungsmittel sehr umsichtig und reduzieren ständig unseren Wasserverbrauch.
Wir haben als eine der ersten Brauereien auf den Einsatz von Stanniolkapseln an den Bierflaschen verzichtet. Die Alpirsbacher Naturhilfe, von uns initiiert, hat bislang mit beachtlichen Beträgen Naturschutz-Projekte unterstützt.
Mit dem Umweltbierkasten haben wir unsere Initiativen fortgesetzt, um mit möglichst kurzen Wegen für den Biertransport die Umwelt zu entlasten. Und wir werden weitermachen.

Alpirsbacher Brauwelt

Hier eröffnet sich eine ganze Erlebniswelt rund ums Bier: Beispielsweise führt das Brauereimuseum durch die Braugeschichte. Ebenso fasziniert die Alpirsbacher Glasbläserei Jung und Alt, wo mit Unterstützung der Brauerei ein vom Aussterben bedrohtes Kunsthandwerk zeitgemäß fortgesetzt wird. Und in der Schaukonfiserie kann man nicht nur zusehen, wie Köstlichkeiten aus Schokolade entstehen, sondern auch die vielleicht einzige Bierpraline der Welt genießen. Sehenswertes bietet auch die Alpirsbacher Galerie: Neben Ausstellungen zeitgenössischer Kunst fördert die Brauerei Wettbewerbe mit hoch dotierten Preisen für Laienmaler und Kunststudenten. Und zu guter Letzt bietet der Brau-Laden ausgefallene Geschenke und Andenken rund ums Bier, wie zum Beispiel den Alpirsbacher Bierschnaps aus der Klosterdestillerie.

Mit Liebe gebraut


Alle unsere Schwarzwälder Brauspezialitäten werden mit viel Liebe nach traditionellen Rezepturen gebraut.
Für Liebhaber der Bier-Klassiker brauen wir unser Spezial, das Pils und unsere drei verschiedenen Weizenbiersorten: das helle Hefeweizen, das dunkle Hefeweizen und das Kristallweizen. Wem das Besondere am Herzen liegt, der sollte unser Schwarzes Pils oder unser Naturtrüb probieren! Den Radler-Fans bieten wir ebenfalls Alpirsbacher Spezialitäten in verschiedenen erfrischenden Geschmacksvariationen.
Für die Freunde saisonaler Besonderheiten stellen wir einmal im Jahr unser Bockbier und unser Weihnachtsbier her - diese beiden Spezialitäten gibt es jedes Jahr, jedoch nur für bestimmte Zeit. Übrigens brauten schon die Mönche in der Fastenzeit Starkbier, da sie tagsüber nicht essen durften und das Bockbier schon damals für seinen hohen Nährwert bekannt war. Daher stammt vermutlich auch der Ausdruck „flüssiges Brot“.

Hefe-Hell - die würzig-frische Weizenbier-Spezialität


Die naturtrübe Weizenbier-Spezialität: Alpirsbacher Klosterbräu Weizen Hefe-Hell! Das herrlich erfrischende und dabei sehr bekömmliche Bier genießt man jederzeit und überall aus gutem Grund: Die feine, naturbelassene Hefe wird nach alten überlieferten Rezepturen vergoren. Sein fruchtig frisches Aroma, seine weizenhelle Aura und das berühmte, samtweiche Brauwasser machen es zu einem Hochgenuss, den schon braukundige, mittelalterliche Mönche zu schätzen wussten.

  Brauart: obergärig
  Geschmackstyp: fruchtig erfrischend
  Stammwürzegehalt: 11,7 %
  Farbe: natürlich weizenhell
  Alkoholgehalt: 5,2 % Vol.
  Trinktemperatur: 9 °C


Das meint der Sommelier: Wie das Kristallweizen eine sehr klare, eher zurückhaltende Weizenbierart. Es wirkt schon fast mineralisch! Für ein Weizenbier recht feinperlig. Feiner Heu- und Hefeduft. Sehr sauber und frisch im Mund – mit feiner Getreidenote. Feinwürziger Abgang. Wirkt sehr erfrischend und angenehm. Und es ist auch nicht so aufdringlich wie viele andere Weizen. Es wirkt leicht und spritzig. Man könnte es vielleicht auch als Aperitif anbieten. Dazu wäre es fast besser geeignet als das Pils, da der lang anhaltende Bitterton des Pilses beim Weizen nicht zum Tragen kommt.



Link: www.alpirsbacher.de