Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 316
Brauereien: 217

Wir haben zuletzt getestet am 11.11.2017:

Das Weissbier: Ustersbacher Hefeweizen

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 4,5,5,5,5,5,5,7

Farbe & Geruch: 5,5,5,6,6,6,7,7

Geschmack: 7,7,7,7,8,8,9,9

Nachgeschmack: 5,6,6,7,8,8,8,8

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

7.1135

Unser Fazit:

In Farbe und Schaum nur gerade so überzeugend, in Geruch und Geschmack durchaus angenehm, Nachgeschmack okay.

Die Brauerei: Ustersbacher

Beschreibung: (Quelle: www.ustersbacher.com)

Geschichte

2009 wird die Brauerei Ustersbach mit 6 Goldmedallien und erneut mit dem "Preis der Besten in Gold" von der DLG ausgezeichnet.
2008 wird eine weitere Lagerhalle mit einem Fassungsvermögen von ca. 200.000 Kisten neben dem Logistikzentrum erbaut
2005 feiert die Brauerei Ustersbach ihr 400-jähriges bestehen.
2005 erhält die Brauerei Ustersbach den "Preis der Besten in Gold", den die DLG an Unternehmen verleiht, die über mehr als 15 Jahre höchste Erfolge im "hörtesten Biertest der Welt" (DLG) erzielen.
2005 Abbruch der stillgelegten Betriebsanlagen und Gebäuden. An deren Stellen entsteht ein doppelstöckiger Bau zur Lagerung von Vollgut und zur Erweiterung der Produktionsfläche
2003/2004 wird ein neues Logistikzentrum erbaut. Der erste Schritt aus dem Ortskern heraus.
Am 23. August 2003 verstirbt völlig unerwartet Angelika Schmid, die Tochter von Kaspar und Claudia Schmid im Alter von 36 Jahren an ihrem Arbeitsplatz im Labor der Brauerei. Ihr Tod löst große Betroffenheit aus.
2003 bekommt der Siloturm ein neues Gewand
2001 Nach 5 Jahren reicht die Kapazität der 1996 erbauten Lagerhalle nicht mehr – eine neue Lagerhalle wird errichtet..
2000 wird eine neue Fassfüllerei an der Brunnenstraße errichtet
1996 Neubau einer Lagerhalle
1988 erfolgt die Inbetriebnahme eines computergesteuerten 4-Geräte-Sudhauses mit integrierter Wärmerückgewinnung.
1971 wird eine neue Flaschenabfüllanlage installiert mit einer Leistung von 50.000 Flaschen pro Stunde.
1971 wird die Lagerhalle an der Brunnenstraße errichtet. Die Büroräume und die Qualitätssicherung werden in den ersten Stock der Gaststätte verlegt. Adolf Schmid beginnt mit dem Bau eines Gär- und Lagerkellers für 15 zylindrokonische Tanks.
1967 erfolgt der Bau einer vollautomatischen Keimstraßen für die Mälzerei. Es wird das Wahrzeichen der Ustersbacher Brauerei errichtet, der 35 Meter hohe Siloturm mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Tonnen Gerste.
1964 wird eine zweite Füllerei beschafft mit einer Stundenleistung von 18.000 Flaschen.
Mit seinem 1934 geborenem Neffen Kaspar Schmid gründet Adolf Schmid 1962 die Brauerei Ustersbach Adolf Schmid OHG.
1962 wird der Bauernhof von Adolf Schmids Bruder Karl Schmid in die Felder nördlich von Ustersbach ausgesiedelt um Platz zu schaffen für ein neues Sudhaus.
1958 wird ein neues Füllereigebäude errichtet. Eine neue Flaschenabfüllanlage wird gekauft mit einer Stundenleistung von 8.000 Flaschen.
1953 baut Adolf Schmid eine neue Tennenmälzerei.
1950 kauft Adolf Schmid die erste Flaschenetikettiermaschine mit einer Leistung von 1500 Flaschen in einer Stunde. Ebenso werden Elf Bierlagertanks gekauft und mit dem Brauereilastwagen von Freising nach Ustersbach geholt.
Erst 1948 darf wieder stärkeres Bier gebraut werden.
Im April 1945 wird Ustersbach von den Amerikanern besetzt. Die Gastwirtschaft und das Brauereibüro werden beschlagnahmt.
Adolf Schmid baut 1941 in den Gohlen eine Nutriafarm auf. Mit dem Verkauf der Pelze finanziert er den Erwerb von Brauereirohstoffen. Bald nach der Einführung der DM und mit dem Anstieg der Pelzimporte löst Adolf Schmid die Farm wieder auf und verkauft die Tiere.
1939 wird mit dem Neubau der Mälzerei begonnen. Dieser wird nicht zu Ende geführt, da kein Baumaterial mehr zur Verfügung steht.
Ein ersatzweise beschaffter gebrauchter Mercedes LKW wird bald auf Holzgasbetrieb umgestellt. Der Wagen muß morgen fast immer mit Ochsen angezogen werden. Bald schon können nur noch Kunden aus der näheren Umgebung beliefert werden.
Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 beginnen enorme Behinderungen für den Brauereibetrieb. Der neu erworbene Lastwagen ein Opel Blitz wird sofort nach Kriegsausbruch von der Wehrmacht beschlagnahmt.
1925 Adolf Schmid beginnt, die Brauerei zu modernisieren und auszubauen. Unter der Federführung von Adolf Schmid entwickelt sich die Ustersbacher Brauerei zu einem modernen Betrieb.
Alle Betriebsanlagen zu dieser Zeit stammen noch von seinem Großvater Josef Schmid, der gesamte Brauereibetrieb war in einem einzigen Raum vereint.
Am 03. Januar 1925 während der Weihnachtsferien verstirbt sein Vater mit 57 Jahren an Lungenentzündung. Adolf Schmid übernimmt die elterliche Brauerei. Am 24. Februar 1928 macht Adolf Schmid seine Gesellenprüfung als Brauer und Mälzer mit der Note 2 mal ausgezeichnet. Am 4. Juni 1928 absolviert er die Meisterprüfung.
Am 1. Oktober 1924 kommt Adolf Schmid in die Klosterbrauerei nach Andechs. Dort erwartet ihn karge Kost und harte Arbeit. „Besonders das Haufengamsen (Umschaufeln der keimenden Gerste in der Mälzerei) werktags und sonntags brachte uns in Schweiß“. Nebenbei singt er im Kirchenchor Tenor und spielt in der klösterlichen Musikkapelle 1. Geige.
1920 tritt Adolf Schmid in die elterliche Brauerei als Lehrling ein. Sein Vater bewirtschaftet die 180 Tagwerk große Landwirtschaft und geht zur Jagd, während seine Mutter vorbildlich das „Hauswesen“ versorgt, vor allem für die Familie, 20 Dienstboten und die Wirtsgäste kocht, Schweine und Hühner füttert, selbst Butter macht und noch die doppelte amerikanische Buchführung für die Brauerei, Gastwirtschaft und Landwirtschaft besorgt. Braumeister von 1890 bis 1925 ist Johann Schissler aus Fischach.
1913 besucht Adolf Schmid die Oberrealschule in der Hallstraße in Augsburg. Die Jahre des Weltkriegs erlebt Adolf Schmid in Augsburg.
Adolf Schmid (1903-1979): Adolf Schmid wird am 12.02.1903 als ältestes Kind der Eheleute Kaspar und Sophie Schmid geboren. Seine Geschwister sind Karl Schmid (1905-1998) und Mathilde Schmid (1908-1947). Seine ältesten Kindheitserinnerungen sind 1907 die Goldene Hochzeit seiner Großeltern, Josef und Maria Schmid sowie 1908 der Halley´sche Komet und das Parsival-Luftschiff.
Im November 1900 übergibt Josef Schmid das gesamte Anwesen an Kaspar Schmid und dessen Frau Sophie, geb. Harder.
1857 übernimmt sein Sohn Josef Schmid das Geschäft. 1862 beginnt er mit dem Bau eines großen Lagerkellers im Hollendorf, ca. 1 km südlich von Ustersbach
Sein Sohn Franz Xaver Schmid führt 1835 große Renovierungen am Wohnhaus aus, 1843 erstellt er einen Keller, vermutlich den unter dem heutigen Bräustüble gelegenen gewölbten Lagerkeller und kauft „eine neue Bräupfann“. Am 06. Mai 1844 beginnt er mit dem Neubau des Bräuhauses.
Der 1730 geborene Sohn Fridolin Schmid übernimmt die Wirtschaft samt Einrichtung, Fahrnissen und Grundstücken. Dessen Witwe, Walburga Schmid übergibt am 3. Juni 1794 an ihren 1767 geborenen Sohn Franz Anton Schmid die Taferne samt Brauhaus, Ställen, Bräustatt, ... und 13 Pferde. Die große Anzahl der Pferde erklärt sich daraus, dass Franz Anton Schmid die Posthalterei betrieb. Franz Anton Schmid stirbt 1805.
1710 stirbt Franz Schmid. Am 21. Januar 1721 übergibt Katharina Schmid, „des Franz Schmid Bräuers- und Tafernwirts zu Ustersbach nachgelassene Wittib“ ihrem 1695 geborenen Sohn Franz Schmid „die Tafernwirtschaft mit Zubehör, bestehend aus einer neuerbauten zweigeschossigen Behausung samt Bräustatt, 2 gemauerten Städeln, Stallungen, Gärtchen,..“
Wolf Schmid, der in Urkunden von 1664 bis 1691 als Wirt in Ustersbach genannt wird, übergibt 1692 seine „bei 30 Jahren innegehabte Tafern“ seinem Sohn Franz Schmid.
„Hanns Schmidten zu Ustersbach, des Wolfen sel. Sohn“ übernimmt 1627 die Wirtschaft „samt allem Zubehör in Dorf und Feld“
In der Mitte des 15. Jahrhunderts findet zum ersten Mal in die Wirtschaft zu Ustersbach Erwähnung. Am 20. Juli 1599 heißt es: „… ein ziemlich neu erbautes Wirtshaus, darinnen eine Bräustatt, Backhütten, Badstuben, ferner 2 Städel, Stallung, Tanzhaus und Garten, alles mitten im Dorf an der Landstraße gelegen…“ Wirt ist damals Wolf Schmid, der den „Zapfen zu Ustersbach“ besteht.
1605 Der Beginn der Schmid´schen Besitzreihe ist urkundlich einwandfrei auf das Jahr 1605 festzulegen.

Braukunst
Gebraut nach dem Reinheitsgebot
Das Reinheitsgebot als älteste lebensmittelrechtliche Bestimmung der Welt wurde vom bayerischen Herzog Wilhelm IV im Jahre 1516 erlassen. Danach dürfen zur Bierherstellung nur Hopfen, Malz und Wasser verwendet werden.
Das Reinheitsgebot ist auch heute noch bei der Privatbrauerei Ustersbach oberstes Gebot. Die Ustersbacher Braumeister stellen damit unter Beweis, dass man ein qualitativ hochwertiges, bekömmliches Bier ohne jeden Zusatzstoff herstellen kann.
Mit heimischer Braugerste, Qualitätshopfen aus der berühmten Hallertau und quellfrischem Wasser aus dem Naturpark "Westliche Wälder" entstehen nach überlieferten Rezepten die beliebten Ustersbacher Bierspezialitäten.
Unsere sorgfältige Arbeitsweise und moderne Anlagen sichern die hohe Haltbarkeit unserer Biere – ohne die mittlerweile weit verbreitete Pasteurisation.

Bierpflege
Wir empfehlen, Biergläser nicht in der Spülmaschine zu reinigen, da durch den Klarspüler der Schaum zusammenfällt. Werden die Gläser doch in der Spülmaschine gereinigt, empfiehlt es sich, die Gläser vor dem Einschenken sorgfältig mit kaltem Wasser auszuschwenken.
Die ideale Trinktemperatur für Bier liegt bei etwa 8 Grad Celsius.
So wird richtig eingeschenkt:
Das Bier zügig ins kalt ausgeschwenkte Glas einschenken, daraufhin etwa eine Minute setzen lassen, anschließend nachschenken und die Schaumkrone aufsetzen.
Weizenbier vorsichtig über die Glasinnenseite einschenken. Die Hefe mit einem Rest Bier aufschütteln und dann ins Glas geben.

Bayerisch Hefeweizen

die bayerische Spezialität, naturtrüb, mild, fein und weich im Geschmack, golden glänzende Farbe, mit den wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen der Bierhefe


 

Link: www.ustersbacher.com