Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 316
Brauereien: 217

Wir haben zuletzt getestet am 11.11.2017:

Das Weissbier: Hemelinger Weizen Naturtrüb

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 5,1,1,3,2,3,2

Farbe & Geruch: 7,6,4,5,5,2,6

Geschmack: 6,5,4,5,5,5,6

Nachgeschmack: 6,5,4,5,6,4,5

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

4.9415

Unser Fazit:

Absolut untypisch in Farbe und Geruch, sehr unauffällig beim Geschmack und zu leicht im Nachgeschmack

Die Brauerei: Hemelinger

Beschreibung: (Quelle: www.hemelinger-bier.de)

Bremens zweitbestes Bier

Geschichten aus dem Bierreich
9. Oktober 1880
Aus einer Umgründung der Ersten Norddeutschen Actien-Ale und Porter Brauerei entsteht die Hemelinger Aktien-Brauerei. Etwa ein halbes Dutzend Bremer Brauereien exportierten damals ihre Produkte vor allem nach Übersee, weil die Einfuhr ins Deutsche Reichszollgebiet zu sehr hohen Inlandspreisen führte.
1880-1900
Mitte der 1890er Jahre hat die Hemelinger-Brauerei die Produktion auf etwa 40.000 hl pro Jahr gesteigert. Bis zur Jahrhundertwende werden es sogar 100.000 – nicht zuletzt, weil Bremen 1888 dem Deutschen Zollverein beigetreten war. Danke, Bismarck!
1914-1918
Der erste Weltkrieg macht das Bierbrauen schwer, weil die Absätze zurückgehen und Rohstoffe knapp werden. 1916 kann die Aktien-Brauerei nur auf Vermittlung der Kaiserbrauerei Beck & Co den eigenen Malzbedarf decken. Hopfen und Malz fast verloren!
1918-1921
Die Hemelinger Aktien-Brauerei sichert sich durch den Erwerb der Brauereien Haake & Co und Rönnebecker größere Rohstoffkontingente und festigt ihre Position am deutschen Markt. Doch 1921 wird Hemelinger selbst geschluckt – von der Kaiserbrauerei Beck & Co, die ihre Aktien in die neu gegründete Haake-Beck-A.G. einbringt. Konzentration auf dem Biermarkt – schon damals ein Thema.
1945
Die Hemelinger Aktien-Brauerei produziert nach dem Krieg OHA, ein Ersatzgetränk aus Molke und Süßstoff. Erst nach der Währungsreform 1948 darf das Bierbrauen bei Hemelinger wieder beginnen. Oha!
1965/66
Im Braujahr 1965/66 werden in der Aktien-Brauerei 250.000 hl produziert – auch Beck’s war in den vorherigen Jahren dort gebraut worden. Nun werden in Hemelingen zusehends Erfrischungsgetränke abgefüllt. Hemelinger ist mit mehreren Sorten nach wie vor ein beliebtes Bremer Bier.
1985
Beck & Co übernehmen das Brauen der Hemelinger Biere, die alte Brauerei wird geschlossen und zum Sitz der „Bremer Erfrischungsgetränke GmbH“ umfunktioniert.
2008
Bernhard Henze, Geschäftsführer des Familienunternehmens Getränke Ahlers, kauft die Marken- und Vertriebsrechte an Hemelinger – das unter Umständen nicht weiter gebraut worden wäre – und bringt das Bier zurück in die Köpfe und Kühlschränke der Bremer Konsumenten. Für den Schutz bedrohter Bierarten!
2011
Nach Hemelinger Spezial ist Hemelinger jetzt auch als Pils erhältlich. Gemeinsam mit einer Maibock-Variante und dem Fassbier Hemelinger Dunkel bringt das Pils die alte Sortenvielfalt des Bremer Traditionsbiers ein Stück mehr zurück. Hemelinger Pils wird in einer ehemaligen kleinen Privatbrauerei von InBev in Braunschweig gebraut, die schon früher für Hemelinger zuständig waren.
Fortsetzung folgt.

Der Erste-Hefe-Kasten wird Pflicht
Hemelinger leistet einen Beitrag zur Völkerverständigung – mit einem norddeutschen Hefe-Weizen. Gute Zutaten und viel Liebe für leckere Braukunst!
Mit der neuen Sorte wird die fast verloren gegangene Hemelinger-Tradition wieder ein Stück weiterentwickelt und wie früher in diverse leckere Sorten umgesetzt.
Einfach mal Probieren!




 

Link: www.hemelinger-bier.de