Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 311
Brauereien: 213

Wir haben zuletzt getestet am 29.07.2017:

Das Weissbier: Schönberger Hefe-Weizen Hell

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 4,6,6,6,7,8

Farbe & Geruch: 5,7,7,8,8,9

Geschmack: 5,7,8,8,8,8

Nachgeschmack: 5,5,7,8,8,8

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

7.1220

Unser Fazit:

Eine echte Überraschung aus Hessen! Homogen, angenehm und nur mit leichten Schwächen "hinten raus"! Echt gut! Das war der Test mit der 200. Brauerei - ein würdiger Vertreter!

AMS

Die Brauerei: Schönberger

Beschreibung: (Quelle: http://www.brauerei-schoenberger.de)

Seit 1835 mit bestem Geschmack und ausgewählten Zutaten gebraut

Das Reinheitsgebot von 1516 gilt als das älteste Lebensmittelgesetz. Es besagt, dass zur Bierbereitung nur die Rohstoffe Hopfen und Malz, Wasser und Hefe verwendet werden dürfen, jeder andere Zusatz ist verboten. Dies garantiert die einzigartige Reinheit des Bieres, der sich die deutschen Brauer schon seit langem verschrieben haben und die auch im Ausland immer öfters zu finden ist.
Das Getreide vom Feld muss erst zu Malz umgewandelt werden. Dazu wird meist Gerste oder Weizen durch Einweichen in Wasser zum Keimen gebracht. Während diesem Arbeitsschritt werden Enzyme gebildet, die im späteren Brauprozess wichtige Aufgaben zu erfüllen haben. Anschliessend wird das gekeimte Getreide bei Temperaturen von bis zu 80 - 110°C getrocknet, um es haltbar zumachen.
Desweiteren hat dieser Trockenvorgang den größten Einfluss auf die spätere Farbe des Bieres:
Je stärker die Temperatureinwirkung, desto dunkler wird das Malz und damit auch das Bier.

Die Geschichte der Schönberger Brauerei
Der Dreißigjährige Krieg veranlasste viele Familien ihre alte Heimat in der Schweiz zu verlassen und sich woanders anzusiedeln. Nicht wenige Familien ließen sich damals in der Odenwälder Gegend nieder, so auch Ulrich Schönberger mit seiner Familie. In Ober-Mossau braute er ab Ende des 18. Jahrhunderts eigenes Bier und versorgte damit seinen Gasthof "Zum Hirschen".
Im Jahre 1834 heiratete sein Enkel Ludwig Schönberger nach Groß-Bieberau, und ließ es sich nicht nehmen, dort ebenfalls mit dem Bierbrauen anzufangen. 1835 eröffnete er eine Brauerei und ein Gastwirtschaft. Wie heute nur noch wenigen Leuten in Groß-Bieberau bekannt, befand sich die Brauerei damals auf dem Gelände an der Ecke Marktstraße und Jahnstraße. Erst später zog man auf die gegenüberliegende Seite um, dorthin, wo die Brauerei heute noch steht. Das Brauereigelände liegt übrigens auf den Überresten römischer Gutshöfe, die noch aus der Zeit der römischen Besiedlung sind. Die Brauerei wurde unter der Bezeichnung: "Brauerei Ludwig Schönberger und Söhne" von beiden Söhnen, Georg und Ludwig-Martin geführt. Aber nach einigen Jahren beschlossen sie, den Besitz aufzuteilen. Georg behielt die Brauerei, Ludwig-Martin übernahm den Gasthof "Zum Odenwald".
Der erste Weltkrieg und die Inflation machten das wirtschaftliche Überleben nicht einfach. Natürlich wurden in den zwanziger Jahren der technische Fortschritt nicht verschlafen. Heute wird geschmunzelt, wenn man erzählt, dass man mit einem LKW und der Umstellung auf Elektrizität zu den innovativsten Unternehmern zählte, damals aber waren die Angestellten darüber sehr froh. Bis Ende der zwanziger Jahre erholte sich der Absatz auf das Vorkriegsniveau, aber die Folgen der Weltwirtschaftskrise und die darauffolgende Arbeitslosigkeit der dreißiger Jahre, sowie der II. Weltkrieg trieben die Brauerei in eine Krise. Jedoch erholte sich das Unternehmen in der Nachkriegszeit, den Jahren des Wiederaufbaus. So sah man sich in der Lage, in den fünfziger Jahren richtig zu modernisieren, d.h. die Brauerei wurde auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Als 1968 Dr. Rolf Schönberger die Brauerei übernahm, brachte er die neusten Kenntnisse der Brauereitechnologie aus seinem Studium in Freising - Weihenstephan mit. Die Umsetzung führte zu einem umgreifenden Ausbau in der Brauerei und der Anschaffung modernster Anlagen. In dieser Zeit florierte das Geschäft, man erreichte einen jährlichen Ausstoss von bis zu 50.000 Hektoliter Bier (= 5.000.000 Liter Bier).
In den Neunzigern trat die deutsche Brauereiwirtschaft in eine heftige Krise: Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier sank aufgrund eines steigenden Gesundheitsbewusstseins der Deutschen rapide, im Gegensatz zu allen anderen Branchen sank der Preis des Bieres stetig; große nationale Biermarken drängten mit massiven Werbemaßnahmen auf den deutschen Markt, sowie eine einschneidende Trendwende in der Gastronomie veranlasste die Schönberger Brauerei Ende der Neunziger Jahre die Produktion einzustellen. Ein Schritt den in diesen Tagen viele Klein- und Mittelständische Brauereien vollziehen mussten und der allen, die eine traditionsreiche Vergangenheit hinter sich hatten, äußerst schwer fiel.
Nichts desto trotz können Sie weiterhin das gute Schönberger Bier genießen. Es wird nun nach der gleichen Rezeptur in Pfungstadt von der dortigen Brauerei produziert.
In diesem Sinne:
Auf Ihr Wohl!

Die vier geschmackvollen Sorten von Schönberger

Das Reinheitsgebot von 1516 gilt als das älteste Lebensmittelgesetz. Es besagt, dass zur Bierbereitung nur die Rohstoffe Hopfen und Malz, Wasser und Hefe verwendet werden dürfen, jeder andere Zusatz ist verboten. Dies garantiert die einzigartige Reinheit des Bieres, der sich die deutschen Brauer schon seit langem verschrieben haben und die auch im Ausland immer öfters zu finden ist.

Schönberger Weizen

Das spritzige Odenwälder Weizen mit feinster Aromahefe, gebraut mit frischem Quellwasser aus dem Odenwald, nach dem Deutschen Reinheitsgebot.
Erhältlich im Kasten 20 x 0,5 l und Sechserträger 6 x 0,5 l.
Stammwürzegehalt ca. 11,5 %
Alkoholgehalt ca. 4,9 % vol

Link: http://www.brauerei-schoenberger.de