Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 316
Brauereien: 217

Wir haben zuletzt getestet am 11.11.2017:

Das Weissbier: Göller Steinhauer Weisse

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 8,8,9,9,8,9,7,9,9

Farbe & Geruch: 8,6,7,8,7,7,8,6,7

Geschmack: 8,7,7,8,7,6,7,1,7

Nachgeschmack: 8,6,6,8,7,6,7,1,7

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

6.5745

Unser Fazit:

Ein Weissbier, im Aussehen durchaus typisch, im Geruch jedoch mit malziger Note, die sich über Geschmack und Nachgeschmack prägend fortsetzt.

Die Brauerei: Göller

Beschreibung: (Quelle: www.brauerei-goeller.de)

Chronik

1514
Der "Alten Freyung", einer mittelalterlichen Freistatt, wird vom Bistum Bamberg das reale Brau- und Schankrecht verliehen.
Dieses Ereignis wird im Hauswappen dargestellt, das symbolhaft Kaiser Heinrich und Kaiserin Kunigunde als Vertreter des Bistums mit der Jahreszahl dargestellt.
1908
Joseph Göller kauft die Brauerei, die sich hinter der malerischen Fachwerkfassade von Georg Weinig verbirgt. Das Hauptgewicht liegt in den Folgejahren auf der angeschlossenen Brauereigaststätte, die bald über einen großen kastanienbestandenen, an die Stadtmauer angrenzenden Biergarten und einen Tanzsaal verfügt. Wie damals so üblich, ist man durch die angeschlossene Landwirtschaft und nicht zuletzt durch die Brauerei beinahe autark.
1949
Franz Göller übernimmt den Betrieb in der 2. Generation. Maria Göller, seine Ehefrau, sorgt dafür, dass die Brauereigaststätte im weiten Umkreis für ihre gutbürgerliche Küche bekannt wird.
1976
Franz-Josef Göller, der seine Meisterprüfung an der Brauakademie Doemens in Gräfelfing abgelegt und sein enormes Fachwissen durch den Abschluss als Bundessieger einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht hat, tritt als für die Brauerei allein verantwortlicher Juniorchef in den Betrieb seines Vaters ein. Auf sein „Jahrhundertbier“ das GÖLLER Dunkel erhält Franz-Josef Göller – im Jahr der 600-Jahrfeier der Stadt Zeil – den großen Preis der DLG. Von da an werden die Spitzenbiere Pilsner, Dunkel und später die Weisse jährlich DLG prämiert.
1984
Eva Göller, die Ehefrau von Franz-Josef Göller, gibt Ihren Lehrerberuf auf, um den Betrieb mit zu führen.
1986
Franz-Josef Göller übernimmt den Betrieb – immer noch als Privatbrauerei und Einzelunternehmen. In den Jahren seiner Betriebszugehörigkeit konnte er durch den größten persönlichen Einsatz den Ausstoß von damals 5.000 hl Bier pro Jahr auf ca. 25.000 hl steigern.
1989
In der Altstadt wird ein neues, computergesteuertes Sudhaus errichtet, das es ermöglicht, mit Roh- und Hilfsstoffen sehr sorgfältig und sparsam umzugehen. Die Energieversorgung wird im Zuge dieser Neuinvestitionen von Erdöl auf das umweltverträglichere Erdgas umgestellt.
1993
Der Bierausstoß beträgt nun ca. 35.000 hl. Zudem werden ca. 10.000 hl Limonaden hergestellt. Franz-Josef Göller verpachtet die Brauergaststätte an Willi Katzenberger.
1995
Infolge der stetigen jährlichen Ausstoßsteigerung und wegen der beengten Verhältnisse in der Altstadt werden Filtration, Abfüllung, Verwaltung und Vertrieb ins Gewerbegebiet, Wildgarten 12, ausgelagert. Ein Biermarkt wird angeschlossen. In der neuen Flaschenfüllerei – einer der modernsten im fränkischen Raum – kann Franz-Josef Göller den Frischwasserverbrauch weiter reduzieren und die Menge an Reinigungsmitteln erheblich einschränken.
1998
Die Traditionsgaststätte GÖLLER wird nach grundlegender Renovierung an die Zeiler Familien Rausch und Wolfschmitt verpachtet, was zu erheblicher Umsatzsteigerung in diesem Bereich führt.
1999
Mit der teilweisen Umstellung auf die Bügelverschlussflasche wird eine „alte“ neue Getränkegeneration geboren. Die neue Biersorte LAGER steigt ab sofort mit zu den Dachmarken auf. Der Jahresbierausstoß erhöht sich auf ca. 43.000 hl. Zusätzlich werden ca. 15.000 hl Limonaden und auch Saftgetränke hergestellt. Mit der Vermarktung von Limonaden und Säften in der weißen Bügelverschlussflasche werden erhebliche Umsatzsteigerungen im AfG-Bereich erreicht.
2002
"SCHOKO" - eine innovative Technik, die im Juni 2002 bei der Brauerei GÖLLER in Zeil als die fünfte Anlage weltweit installiert wurde, bringt den Betrieb noch weiter nach vorn. Durch die mit diesem neuen Schonkochsystem, kurz SCHOKO, erzielte Qualitätsverbesserung bei der Würzekochung können erstmals 70% Primärenergie eingespart werden. Dies bedeutet umgerechnet eine Einsparung von 40.000 Normalkubikmetern Erdgas pro Jahr, was einem Kohlendioxid-Ausstoß von ca. 120 Tonnen entspricht. Die klassischen Sollwerte für die Würzequalität werden bei dem Verfahren nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Das Hopfenaroma kann sich voll entfalten und bleibt durch Wegfall der langen Siedezeit verfeinert erhalten. Dies hatte sich bereits in der Erprobungsohase angedeutet.
Franz-Josef und Eva Göller setzen ja seit jeher auf optimale Qualität unter bestmöglicher Schonung der Umwelt. Das beweist auch die Installation eines neuen Flaschenfüllers, mit dem nicht nur Kronkorken-, Bügel- und Schraubverschlussflaschen abgefüllt werden können und somit die Leistung im Flaschenkeller erheblich gesteigert wurde.
Auch an die Umwelt wurde wieder gedacht. Denn ein weiterer Vorteil ist, dass die neue Füllmaschine als Vorspanngas Stickstoff statt CO 2 verwenden kann.
Dies hat insofern umweltrelevante Verbesserungen zur Folge, da Stickstoff mit einer eigenen Stickstoffgewinnungsanlage im Haus aus der Luft gewonnen werden und deswegen dahin auch ohne Bedenken wieder abgegeben werden kann, ohne dass es zu CO 2 Emissionen kommt.
Mit den neuen Investitionen kommt die Brauerei Göller ihrem Ziel, im regionalen Bereich stark zu bleiben, auf jeden Fall einen weiteren Schritt näher, was eine erhebliche Umsatzsteigerung von nahezu 13 % im letzten Jahr deutlich belegt.  
Den Erfolg, der seit vielen Jahren regelmäßig erfolgenden Lehrlingsausbildung, kann man daran messen, dass die Brauerei GÖLLER mehrere Kammersieger, Schulpreisträger und auch einen Landessieger hervorgebracht hat. Die drei Söhne 9, 11 und 13 Jahre alt, geben als Berufswunsch Brauer, bzw. Brauereichef an.
   
Gesünder leben mit Bier

Alkohol galt bis vor einiger Zeit als von der Medizin verpönt. Andererseits: in der Volksmedizin, in Omas Arzneischränkchen hatten Tinkturen und Tropfen auf Alkoholbasis schon immer einen festen Platz. Und: vor allem das tägliche Quantum Bier wurde bereits von unseren Vorfahren ob seiner angeblich gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt. Der Haken dabei: die Reime rund ums Bier hatten keinen wirklichen wissenschaftlichen Hintergrund.
Nun ist alles anders.
Der Ruf des Bieres
Kaum ein Nahrungsmittel hat in den letzten Jahren einen derartigen Rufwandel erlebt wie das Bier. Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzl, Neurologe in Graz, der sich seit längerer Zeit mit Lebensmitteln in der Gesundheitsvorsorge beschäftigt bestätigt: "Das Jahrtausende alte Naturprodukt wurde zum hochinteressanten Forschungsschwerpunkt der Medizin". Die Wissenschaft weiß nun: obwohl man erst am Anfang steht (bisher wurden rund 3.100 wissenschaftliche Publikationen zum Thema Bier veröffentlicht), hat sich um das Bier überaus Bemerkenswertes zusammengebraut. Es wirkt gefäßerweiternd und beeinflusst günstig das Cholesterin, es verhindert Ablagerungen an den Arterien und schützt vor Herzinfarkt. Urologen schwören auf Bier als Verhüter vor Nierensteinen und in großen Testreihen zeigte sich Bier als Krebsschützer.
Das alles übrigens unabhängig vom Alkoholgehalt. Auch Biere mit niedrigem Alkoholanteil und sogar alkoholfreie Biere haben eine gesundheitliche Wirkung.
Das ideale Getränk für Sportler
Profis und Amatuere schwören darauf: Bier und Sport vertragen sich ausgezeichnet! In einer repräsentativen Befragung der TU München gaben 92% Prozent der 360 befragten Spitzensportler an, dass sie Bier vor oder nach sportlicher Betätigung bevorzugen würden. 63% trinken Bier am Abend vor dem Wettkampf um Schlaf zu finden, 41% wegen dessen entspannender Wirkung. Bier wird von den sportlich Aktiven vor allem aber auch wegen der Erfrischung und seiner Reinheit genossen.
Und tatsächlich ist alkoholfreies Bier mit seinem hohen Wasseranteil, seinem ebenso hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Magnesium etc.) und seinen Vitaminen eine willkommene Alternative zu den bekannten Sportgetränken. So ersetzt das praktisch isotone Bier die beim Sport verlorene Flüssigkeit, seine schnell verfügbaren Kohlehydrate wirken als Energiespender. Bier steigert außerdem die Lungentätigkeit, damit kann Sauerstoff rascher aufgenommen werden.

GÖLLER STEINHAUER WEISSE


Charakteristik:
Süffiges, bernsteinfarbiges Weizenbier, obergärig eingebraut.
Im Geschmack spritzig, mild, fruchtig und leicht malzaromatisch.
Besonderheit:
Die "Zeiler Steinhauer" haben die Patenschaft für unsere Steinhauer Weisse übernommen.
Stammwürze:
12,2 Gewichtsprozente
Alkoholgehalt:
4,9 Volumenprozente

Link: www.brauerei-goeller.de