Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 316
Brauereien: 217

Wir haben zuletzt getestet am 11.11.2017:

Das Weissbier: Neumarkter Lammsbräu Bio-Weiße

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 6,7,7,7,8,8

Farbe & Geruch: 5,5,6,7,7,7

Geschmack: 6,7,7,8,8,9

Nachgeschmack: 6,7,7,7,8,8

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

7.1850

Unser Fazit:

Bio at it's Best - nicht überragend, aber gut!

Die Brauerei: Neumarkter Lammsbräu Bio-Weiße

Beschreibung: (Quelle: www.lammsbraeu.de)

Die Bio-Brauer
Neumarkter Lammsbräu ist der Inbegriff für feines ökologisches Bier. Seit über 30 Jahren setzen wir Maßstäbe bei der Herstellung ökologischer Bierspezialitäten. Das beste Bier zu brauen, geschmackvoll und bekömmlich, ohne auf Kosten nachfolgender Generationen zu wirtschaften, ist unser Ziel. Diese Vision von Dr. Franz Ehrnsperger, dem Inhaber der Brauerei, ist Wirklichkeit geworden. Lesen Sie hier mehr über die Neumarkter Lammsbräu.
Neumarkter Lammsbräu – das ist der Inbegriff für feine ökologische Biere und Bio-Erfrischungsgetränke. Schon vor 30 Jahren stellte Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Traditionsbrauerei, die Weichen für ein durchgängiges nachhaltiges Unternehmenskonzept, das seinesgleichen sucht.
Heute produzieren bei der weltweit führenden Biobrauerei 80 Mitarbeiter rund 60.000 hl Bier pro Jahr, Mineralwasser sowie eine breite Palette von Öko-Fruchtsaftgetränken. Mit 16 verschiedenen Sorten bietet die Lammsbräu allen Biobierfreunden das breiteste Sortiment des Marktes an, darunter auch Innovationen wie das Alkoholfreie Weizenbier, dessen gesundheitsfördernde Eigenschaften wissenschaftlich bestätig sind. Die Neumarkter Lammsbräu ist die erste Brauerei, die ihr gesamtes Sortiment auf 100% Bio umgestellt hat.
Für die Genießer eines Lammsbräu-Getränkes bedeutet das: Voller Geschmack, reinster Genuss und die Gewissheit, mit jedem Schluck einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau aus der Region. Rund um Neumarkt in der Oberpfalz werden dadurch 4000 ha ökologisch bewirtschaftet. Die Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals 1628 urkundlich erwähnt und befindet sich seit rund 200 Jahren im Besitz der Familie Ehrnsperger.

Die Chronik der Neumarkter Lammsbräu
Neumarkter Lammsbräu, das ist heute ein Synonym für schmackhaftes Bio-Bier – und für die rund 30jährige Geschichte des Bio-Bieres. Doch wären wir kaum in der Lage gewesen ein Bier im Einklang mit der Natur herzustellen, könnten wir nicht auf eine über 380 Jahre währende Brautradition zurückblicken. 
1628
Erste urkundliche Erwähnung von Brauerei und Gasthof „Zum Goldenen Lamm“ in Neumarkt in der Oberpfalz
1800
Übergang der Brauerei in den Besitz der Familie Ehrnsperger
Ende 19. Jh.
Anna Ehrnsperger, Urgroßmutter des heutigen Inhabers, verlegt den gesamten Brauereibetrieb von dem zu klein gewordenen Brauereigasthof vor die Tore der Stadt Neumarkt, dem heutigen Brauereigelände. Eine weitsichtige Entscheidung, denn das Stammhaus wurde Ende des Zweiten vollständig zerstört.
1971
Übernahme der Geschäftsleitung durch Dr. Franz Ehrnsperger
1977
Umweltschutz wird als Unternehmensziel definiert - "Geistige Umstellung“ auf ökologische Unternehmensführung
1978
Errichtung Solarthermieanlage auf dem Mälzereidach; Gründung der Erzeugergemeinschaften für Hopfen und Gerste „Gold der Oberpfalz“
1980
Formulierung des ganzheitlichen ökologischen Unternehmenskonzept von Neumarkter Lammsbräu (u.a. Umstellung auf Bio-Bier, Mehrweg, umweltfreundliche Distribution)
1981
Beginn des Aufbaus der Rohstoffbasis für Braugerste, Brauweizen, Braudinkel und Naturdoldenhopfen aus ökologischem Anbau
Umstellung Heizkessel auf Wechselbetrieb mit Erdgas
1983
Erste Versuchssude mit ökologischen Rohstoffen in Neumarkt
1984
Beginn der Herstellung von Bio-Bier im Nürnberger Tochterunternehmen „Brauerei im Altstadthof“. Erprobung verschiedener ökologischer Brauverfahren
Entwicklung und Erprobung ökologischer Malz- und Bierherstellung unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer Parameter
1986
Produktion der ersten Bio-Biersorten
1987
Markteinführung der ersten Bio-Biersorten Schankbier und Dunkel
1988
Zusammenschluss aller Öko-Vertragsbauern der Neumarkter Lammsbräu zur „Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe“ (EZÖB)
1989
Vollständiger Verzicht auf schweres Heizöl; Umstellung auf schwermetallfreie Etiketten; Veröffentlichung der Richtlinien zum Herstellung von Bio-Bier: „Das Reinheitsgebot beginnt auf dem Acker“
1990
Hopfenbezug zu hundert Prozent aus ökologischem Landbau; Optimierung der betrieblichen Abwärmenutzung durch Einbau von Wärmetauschern
1991
Erstellung einer umfassenden, systematischen, ökologischen Schwachstellenanalyse (Öko-Bilanz); Umstellung aller Geschäftspapiere auf Recyclingpapier
1992
Erste Zertifizierung einer Brauerei in Europa nach der „EG Bio Verordnung (EWG Nr. 2092/91); Einführung PVC-freier Kronkorken;  Veröffentlichung der Neumarkter Lammsbräu Öko-Bilanz und des ersten Öko-Controlling-Berichts
1993
Einrichten der Stabstelle Umweltreferat; Durchführung der Hofbegrünung; Substitution umweltbedenklicher Büromaterialien
1994
Sämtliche Braurohstoffe aus ökologischem Anbau – Restbestände aus konventionellem Anbau werden aufgebraucht; Umstellung auf unbedenkliche Kältemittel im Lagerkeller; Erste Versuche der kieselgurfreien Bierklärfiltration; Zertifizierung des Neumarkter Lammsbräu Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN ISO 9001; Gründung des Arbeitskreis Ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) zusammen mit den Firmen HIPP und Ludwig Stocker Hofpfisterei
1995
Validierung des Neumarkter Lammsbräu Umweltmanagementsystems gemäß EG Öko-Audit 1836/93; Start des Forschungsprojekts „Mischfruchtanbau von Braugerste und Ölfrüchten“; Vermarktung von naturtrübem Apfelsaft von regionalen, ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen; Ende der Umstellungsphase zur ökologischen Bierproduktion: ausschließlicher Einsatz von Braurohstoffen aus ökologischem Anbau – 100 Prozent Bio-Bier!
1996
Umbau der betriebseigenen Tankstelle: Pflanzenöl- anstelle von Benzinzapfsäule
1997
Umrüstung der drei ersten Pkw auf Pflanzenölbetrieb; Entwicklung und Markteinführung der SAPS Fruchtsaftgetränke mit ökologischen Zutaten
1998
Lärmreduzierung in der Abfüllanlage durch Umstellung auf drucklose Flaschenzusammenführung; Öko-Sponsoring des Neumarkter Landschaftspflegeverbands
1999
Teilnahme am Forschungsprojekt „Umweltleistung von Unternehmen“
2000
Teilnahme am Pilotprojekt „Integrierte Managementsysteme für kleine und mittlere Unternehmen“ (Umwelt-, Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement); Abschluss des Forschungsprojekts „Abfallarme Bierklärfiltration“
2001
Inbetriebnahme des energiesparenden Würzeschonkochverfahrens; Veröffentlichung des ersten Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeitsberichts
2002
Verleihung des ersten Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeitspreises (Öko-Rente); Teilnahme am Pilotprojekt „Nachhaltigkeits EFQM“ in Zusammenarbeit mit COUP 21; Durchführung der ersten EFQM-Selbstbewertung; Einbau einer neuen, wassersparenden Flaschenwaschanlage; Umrüstung des ersten Lkw auf Pflanzenölbetrieb
2003
Installation des ersten Abschnitts der Regenwassersammelanlage; Öko-Controlling-Berichte/Nachhaltigkeitsberichte auf der Homepage verfügbar
2004
Bau eines neuen Wertstoffhofs, Signifikante Lärmsenkung in der Abfüllanlage durch Umbau auf stufenlose Bandsteuerung; Einführung von Prozessmanagement
2005
Einsparung von Produktionswärme durch Umstellung auf Abfüll- und Produktionswochen; Start des Lammsbräu Umweltbildungsprojekts für Schulklassen
2006
15. Neumarkter Lammsbräu Umweltbericht; Verpflichtung aller Lieferanten auf gentechnikfreie Roh- und Grundstoffe; Aktion „Fair zum Bauern“; Abbau Mobilfunkantennen vom Kesselhauskamin; Erstmalig wird Alkoholfreien Bieren (der Neumarkter Lammsbräu) wissenschaftlich eine gesundheitsfördernde Wirkung bestätigt. Damit erfüllt die Neumarkter Lammsbräu eines der wesentlichen Kriterien der EU Health-Claims-Verordnung.; Start der Initiative „Für ein Reinheitsgebot ohne Gentechnik“ gemeinsam mit dem Brauhaus Riegele und der Stralsunder Brauerei
2007
Über 400 Brauereien unterschreiben das Manifest „Für ein Reinheitsgebot ohne Gentechnik“. Eine breite Allianz von Befürwortern eines Bieres ohne Gentechnik entsteht, einschließlich des Deutschen Brauerbundes und des Verbandes der Mittelständischen Brauereien in Deutschland.

Was wir unter Nachhaltigkeit verstehen

Neumarkter Lammsbräu ist ein Unternehmen, das seit sechs Generationen im Familienbesitz geführt wird und dessen oberstes Ziel die langfristige, nachhaltige Unternehmenssicherung ist. Substanzerhaltung und Ertragssteigerung bedeuten für Neumarkter Lammsbräu auch werteorientierte Erhaltung und Mehrung der natürlichen und sozialen Ressourcen. Wir fördern deshalb auf lange Sicht ausgelegte Wirtschaftskreisläufe, die nicht nur einem, sondern vielen nutzen.
Das große Vorbild ist dabei die Natur: Ein gesundes Ökosystem kennt kein unbegrenztes Wachstum, die verschiedenen Teile und Akteure eines solchen Systems stehen vielmehr in einem maßvollen, fein austarierten Gleichgewicht des Geben und Nehmens zueinander. Natürliche Systeme beginnen in dem Moment zu schwanken, in dem ein Bestandteil des Systems unkontrolliert auf Kosten der anderen wächst und beginnt sich auszubreiten.
Chemische Pestizide und Kunstdünger schädigen die Ökosysteme Boden und Grundwasser und bringen sie aus dem Gleichgewicht. Deshalb setzen unsere langjährigen Vertragslandwirte solche chemischen Substanzen nicht ein. Bei uns beginnt das Reinheitsgebot nicht erst im Sudhaus, sondern bereits auf dem Acker.
Auf unsere Bio-Brauerei übertragen bedeutet dies, dass wir stets bestrebt sind, betriebswirtschaftlichen Erfolg im Einklang mit ökologischen und sozialen Aspekten zu erwirtschaften. Wir versuchen deshalb Kreisläufe zu schaffen, die von gegenseitigem Nutzen sind und so der Natur sowie den Menschen, die in unserem Umfeld leben und arbeiten, zugute kommen.
Diese Vision durchdringt das gesamte Unternehmen. Beginnend mit der Beschaffung der ökologischen Roh- und Grundstoffe, über die Bereitstellung von Dienstleistungen, die hergestellten Bio-Produkte und deren Vermarktung, bis hin zur Beziehung zu Mitarbeitern, Kunden und anderen gesellschaftlichen Gruppen. Auf allen Ebenen wollen wir die Vision eines werteorientierten, zukunftsfähigen Wirtschaftens mit Leben füllen.

Unser Leitbild
Die zehn nachfolgend beschriebenen, fest in der Unternehmenspolitik verankerten Grundsätze der Nachhaltigkeit bilden die ethische Grundlage für unser Handeln und bestimmen die unternehmerischen Aktivitäten.
   1.
      Neumarkter Lammsbräu ist Teil des ökologischen und gesellschaftlichen Systems
      Unsere Brauerei versteht sich als Teil des ökologischen und gesellschaftlichen Systems. Aus dieser Verantwortung heraus wird eine ganzheitliche, übergeordnete unternehmerische Verantwortung wahrgenommen, die sich in allen Aktivitäten der Brauerei und Mälzerei manifestiert. Das Unternehmen setzt sich für die Schaffung intakter ökologischer und sozialer Lebensräume ein.
   2.
      Gesetzliche Anforderungen
      Die Geschäftsleitung verpflichtet sich, über die Einhaltung der bestehenden Gesetze und Vorschriften hinaus, die betriebliche Umweltleistung eigenverantwortlich zu verbessern. Die Weiterentwicklung des betrieblichen Umweltschutzes ist von Visionen und neuen Problemlösungen geprägt.
   3.
      Nachhaltiger Umweltschutz
      Der Schutz der Umwelt wird nachhaltig, systematisch und langfristig betrieben. Oberstes Ziel ist dabei die Minimierung von Umweltschwachstellen bei allen bestehenden und zukünftigen Aktivitäten sowie die Schonung der Ressourcen. Nachwachsende (regenerative) Stoffe werden gefördert und bevorzugt eingesetzt. Es werden sowohl die direkten als auch die indirekten Umweltauswirkungen (d. h. die der Vor- und Nachstufen) berücksichtigt und mit Hilfe eines kontinuierlichen Controlling-Systems gesteuert.
   4.
      Ökologische Ressourcen
      Wir nehmen Einfluss auf die Kultivierung der Rohstoffe, fördert den ökologischen Landbau und leistet damit einen Beitrag zur qualitativen Verbesserung der Rohstoffe sowie zum Erhalt der Umwelt durch Vermeidung des Eintrags von chemischen Stoffen (künstliche Mineraldünger, chemische Pflanzenschutzmittel) und gentechnisch veränderten Organismen in die Natur und durch Förderung der natürlichen Vielfalt.
   5.
      Ökologische Braurichtlinien
      Die Herstellung der Bio-Bierspezialitäten erfolgt unter strenger Einhaltung der ökologischen Braurichtlinien. Das erprobte, überlieferte Brauverfahren berücksichtigt die natürlichen Gegebenheiten bei der Produktion eines gesunden Lebensmittels. Der Einsatz chemischer Hilfsmittel wie z. B. Stabilisatoren ist ausgeschlossen, da ein optimaler Endzustand der Lebensmittel angestrebt wird. Die ökologischen Herstellungsverfahren werden ebenfalls bei der Produktion alkoholfreier Getränke und der Erzeugung erwünschter Kuppelprodukte angewendet.
   6.
      Preisgestaltung
      Wir bieten unsere Produkte zu fairen Preisen an. Die Kalkulation erfolgt nach objektiven Richtlinien. Eine Billig-Preis-Politik zu Lasten der Produktqualität, der Lieferanten, der Mitarbeiter und des Konsumenten sowie letzten Endes der Umwelt wird entschieden abgelehnt.
   7.
      Regionale Kreisläufe
      Neumarkter Lammsbräu setzt sich, in enger Kooperation mit der öffentlichen Hand, für den Ausbau regionaler Kreisläufe ein, mit dem Ziel, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region zu schaffen und zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten, Vertragslandwirten und anderen Geschäftspartnern ist durch ein partnerschaftliches Verhältnis geprägt.
   8.
      Umsetzung der Umweltleitlinien unter Beteiligung der Mitarbeiter
      Wir legen großen Wert auf die Einbeziehung der Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit im Team ist durch Menschlichkeit, Fairness, Verantwortung und Selbstverwirklichung geprägt. Arbeit muss einen Sinn ergeben. Umweltbewusstsein und eigenverantwortliches Handeln der Mitarbeiter werden ständig gefördert. Für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsleitlinien sind alle Mitarbeiter verantwortlich. Hierzu verpflichten sie sich bereits mit ihrer Unterschrift in den Arbeitsverträgen.
   9.
      Kommunikationskultur
      Wir pflegen den Dialog mit Mitarbeitern, Kunden und allen anderen gesellschaftlichen Gruppen. Das Unternehmen vertritt hier die Position der Wahrheit und Aufrichtigkeit. Über die Aktivitäten im Umweltschutz und Nachhaltigkeitsmanagement informieren wir regelmäßig und umfassend.
  10.
      Öko-Marketing
      Wir engagieren uns aktiv bei der Gestaltung des Marktes für gentechnikfreie, ökologische Lebensmittel. Mit gleich gesinnten Unternehmen (AoeL „Assoziation Ökologischer Lebensmittelhersteller“) haben wir ein Netzwerk gebildet, welches das Ziel hat, ökologische Lebensmittel besser zu vermarkten. Weiterhin wird angestrebt, gemeinsame Strategien für die  Preis-, Produkt-, Kommunikations- und Distributionspolitik zu entwickeln.

Vom Acker bis ins Bierglas – die 10 ökologischen Gebote
Die Neumarkter Lammsbräu stellt an die Inhaltsstoffe des Bieres und den Brauprozess einen hohen Anspruch: Alles muss kontrolliert ökologisch und umweltverträglich sein. Unsere ökologischen Richtlinien geben darüber Auskunft.
   1. Der Leitgedanke lautet: „Das Reinheitsgebot beginnt auf dem Acker.“ Deshalb enthalten die Bier-Spezialitäten der Neumarkter Lammsbräu wie alle Öko- oder Bio-Lebensmittel nur Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. Gerste, Weizen und Dinkel werden ohne Agro-Gentechnik, chemische Pflanzenschutzmittel (Pestizide) und Kunstdünger erzeugt. Die landwirtschaftlichen Flächen müssen dafür den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft für ökologischen Landbau in Deutschland (AGÖL) entsprechen. Erst nach einer Umstellungszeit von zwei bis drei Jahren werden die Erträge als ökologisch anerkannt.
   2. Darüber hinaus wird ausschließlich mit Aromahopfen und nicht mit Bitterhopfen gebraut. Letztere haben zwar eine stärkere Bittere, dafür aber ein weniger feines Aroma und nur wenige biertypische Inhaltsstoffe. Die Brauerei setzt ausschließlich Naturdoldenhopfen ein und verzichtet auf Convenience-Produkte wie Hopfenpellets oder –extrakt, die nicht ganz der natürlichen Zusammensetzung des Hopfens entsprechen. Der verwendete Aromahopfen stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau der Region. Die übliche Schwefelung, die der Konservierung und Farbschönung dient, ist unzulässig.
   3. Das Brauwasser stammt aus einem unterirdischen vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen und trägt das höchste Qualitätsprädikat. Daher kommt die Brauerei ohne Wasseraufbereitung aus. Selbst die übliche, auch für Öko-Biere akzeptable Vorgehensweise, durch Zugabe von Kalkmilch den überhöhten Kalkgehalt des Wassers zu vermindern, ist aufgrund der günstigen Wassereigenschaften nicht nötig. Die Lammsbräuer Bio-Brauer entfernen lediglich Eisen und Mangan durch Belüftung.
   4. Neumarkter Lammsbräu verwendet nur Frischhefe aus eigener Reinzucht. Diese enthält keinerlei Zusätze, keine Trockenhefe und keine anderweitig behandelte, oder gentechnisch veränderte Kulturen. Die Hefe wird nur auf Würze aus ökologischen Rohstoffen gezüchtet. Gründlichste Sauberkeit im Gärkeller gewährleistet ihre biologische Reinerhaltung.
   5. Als eine der wenigen Brauereien in Deutschland produziert Neumarkter Lammsbräu auch ihr eigenes Malz und zwar aus sortenreinem, ökologischem Getreide. Entgegen der manchmal üblichen Praxis bei konventionellen Bieren, darf Malz für Öko-Biere nicht geschwefelt werden. Das Darren geschieht mit indirekter Beheizung, um das Risiko einer Nitrosaminbildung zu verhindern.
   6. „Ein schonendes, werterhaltendes und daher aufwändiges Brauverfahren fördert den natürlichen Werdegang des Bieres“, betont die Neumarkter Lammsbräu. Es soll eine vollständige Reife und harmonische Geschmacksentfaltung gewährleisten. Schnellgärverfahren werden nicht praktiziert. Was die Schönung betrifft, so ist die Entfernung misstöniger Geschmacksstoffe durch Kohlensäurewäsche, Aktivkohlefilter oder die Einstellung der Farbe durch Röstmalzextrakt nicht zulässig. Manipulationen zur Entalkoholisierung werden nicht vorgenommen. Die Lammsbräu Alkoholfreien Biere werden durch ein besonderes Reifeverfahren hergestellt.
   7. Auf Hilfsmittel zur künstlichen Haltbarmachung (Stabilisierungsmittel) wie beispielsweise Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP), die bei handelsüblichen, konventionellen Bieren vor der Filtration zur Verminderung der natürlichen sekundären Pflanzenstoffe und des Eiweißgehaltes eingesetzt werden, wird verzichtet, um diese Wirkstoffe im Sinne der Vollwertigkeit im Bier zu erhalten. Ebenso sind Entkeimungsfiltration des Bieres zum Entfernen von Mikroorganismen unzulässig, da diese Methoden auch wertvolle Geschmacksstoffe verringern. Auch die Entkeimung der Flaschen mit Sulfit ist nicht gestattet. Kühl gelagert bringen es die Bio-Bier-Spezialitäten von Neumarkter Lammsbräu auf eine Haltbarkeitsdauer von sechs Monaten.
   8. Die Abfüllung/Verpackung der Öko-Biere findet nur in Mehrwegglasflaschen und Mehrwegfässern aus Edelstahl statt. Die Etiketten sind mit schwermetallfreien oder schwermetallarmen Farben bedruckt. Als Flaschenverschlüsse sind nur Kronenkorken mit PVC-freier Dichtungsmasse zugelassen. Unverzichtbar ist die Reinigung der Gebinde mit Natronlauge. Durch den Einsatz von Sedimentationstanks für die Lauge vermindert sich die Abwasserbelastung jedoch erheblich.
   9. Der Transport erfolgt größtenteils in Fahrzeugen, die mit kalt gepresstem Pflanzenöl aus regionaler Produktion betrieben werden.
  10. Eine konsequente Überwachung von Rohstoffanbau, Transport, Lagerung und Verarbeitung garantiert die Einhaltung der Neumarkter Lammsbräu Öko-Gebote. Die Kontrolle erfolgt durch staatlich zugelassene, unabhängige Institutionen entsprechend der EU-Bio-Verordnung.

Unser Wasser
    „Ohne Wasser ist kein Heil“ (Johann Wolfgang von Goethe)
Die BioKristall-Quelle ist ein natürliches Mineralwasservorkommen in 76 m unter dem Gelände der Neumarkter Lammsbräu. Unter einer gewaltigen Schicht mächtigen, dicht gepackten Tonsteins liegen wasserführende Kies- und Sandsteinschichten die diesen Schatz der Natur bergen. Damit ist die Quelle hervorragend von Gefährdungen durch Landwirtschaft und Industrie abgeschirmt.
Es dauert Jahrhunderte bis das Wasser von der Oberfläche durch die dichten Gesteinsschichten bis zur Quelle sickert. Viel Zeit um von den Kristallen des Gesteins Energie und Prägung zu empfangen, gereinigt und mit Mineralstoffen angereichert zu werden. So erfährt BioKristall seine ganz eigene Stoffgeschichte, die der Wassertrinker mit jedem Schluck zu sich nimmt.
Das Quellwasser wird äußerst schonend, d.h. mit weit geringerer Menge als es der natürlichen Schüttung entspricht, an die Oberfläche gepumpt und dort mit Hilfe von Luftsauerstoff - ohne Ozoneinsatz - belüftet. Dadurch fällt u.a. das im Wasser enthaltene Eisen aus, welches Farbe und Geschmack negativ beeinflussen würde. Nach einer Filtration wird BioKristall in die eigens konstruierten Glas-Mehrwegflaschen abgefüllt.
Das BioKristall-Quellwasser wird auch zur Herstellung der now Biolimonaden und zum Brauen der berühmten Ökobiere der Neumarkter Lammsbräu verwendet wird.
BioKristall-Biomineralwasser ist besonders natrium- und kochsalzarm, empfehlenswert zur Deckung der täglichen Trinkmenge von 1,5 Litern als auch bei Fastenkuren mit hohem Bedarf an guter Wasserqualität. BioKristall ist ein basisches Mineralwasser, es ist für die Zubereitung von Babynahrung geeignet, Nitrat und Nitrit sind nicht nachweisbar.
Kloster St. Josef Tafelwasser stammt aus der anerkannten Mineralquelle des Klosters St. Josef in Neumarkt. Es ist von Natur aus calcium- und magnesiumreich, aber zugleich kochsalzarm. 1,5 Liter dieses Wassers decken 60% des täglichen Calcium und Magnesiumbedarfs! Es wird als Tafelwasser deklariert, da das Mineralwasser im Tankwagen zur Abfüllung in die Neumarkter Lammsbräu gebracht wird. Mehr Infos unter www.sankt-josef-wasser.de

Lammsbräu Weisse

Die klassische bayerische Weissbierspezialität aus ökologischem Landbau mit der typischen Fülle fruchtiger Aromanoten. Aus bayerischen Bio-Rohstoffen, mit gentechnikfreier, obergäriger Hefe gebraut.
Stammwürze 12,5%
Alk.-Gehalt 5,1% vol.
235 kcal. pro 0,5l Glas



 

Link: www.lammsbraeu.de