Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 318
Brauereien: 218

Wir haben zuletzt getestet am 29.12.2017:

Das Weissbier: Grosch Weißbier Hell

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 7,7,7,8,8,9,10

Farbe & Geruch: 4,5,6,6,8,8,8

Geschmack: 5,5,5,6,6,7,8

Nachgeschmack: 4,5,5,6,6,7,8

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

6.1225

Unser Fazit:

Anfangs irritierend durch den Hefehammer und dadurch etwas sperrig und schwerfällig - grundsätzlich okay, aber es hat heute nicht jedem gefallen!

Die Brauerei: Grosch Braugasthof

Beschreibung: (Quelle: http://der-grosch.de/)

Handwerkliche Braukunst seit 1425
Seit jeher ist es ein aufwändiger Prozess, ein hochwertiges Bier auf natürliche Weise herzustellen. Die Grosch-Biere, von Beginn an mit diesem Anspruch gebraut, waren seit jeher für außergewöhnlichen Geschmack und Reinheit bekannt und werden seit über 500 Jahren von Reisenden und prominenten Gästen wie etwa Martin Luther als bekömmliche Erfrischung zur Rast geschätzt.

Das Brauverfahren
An dem Brauverfahren hat sich bis heute praktisch nichts geändert. Der Brauvorgang beginnt mit dem Vermischen der Braugerste mit reinem, weichen und neutralen Wasser im Maischebottich. Diese Maische wird nun stufenweise auf verschiedene Temperaturen erhitzt, wodurch sich Enzyme aktivieren, die im Malz enthalten sind. Die Enzyme bauen die Stärke zu Malzzucker und das Eiweiß zu Aminosäuren ab.
Im Läuterbottich wird die Maische dann von allen festen Bestandteilen des Malzes befreit. Der Rückstand, der so genannte Treber, wird als wertvolles Viehfutter weiterverwendet. Die geläuterte Würze fließt nun in die Würzepfanne, wo sie ein bis zwei Stunden gekocht und etwas eingedampft wird. Dann wird der Hopfen zugegeben. Er gibt dem zukünftigen Bier den angenehm herb-bitteren Geschmack und das charakteristisch feine Aroma. Der Hopfen fördert auch die Haltbarkeit des Bieres und hat einen günstigen Einfluss auf die “Blume” des Bieres. Die blanke Würze wird schnell auf rund 5 Grad heruntergekühlt und gelangt in den Gärkeller.
Der Kick im Brauverfahren
Hier kommt nun die Hefe hinzu, die sofort die Gärung auslöst. Sie wandelt den Zucker in Alkohol und Kohlensäure um. Nach rund einer Woche ist die Hauptgärung beendet, die Hefe wird abgezogen. Sie kann nach gründlicher Reinigung weiterverwendet werden. Weil sie hochwertiges Eiweiß und vor allem Vitamine in hoher Konzentration enthält, wird sie auch in der Nahrungsmittelproduktion geschätzt.
Gut Ding will Weile haben…
Für das Jungbier kommt nun die Zeit des Reifens im Lagerkeller – je nach Biertyp bis zu drei Monaten. Im Lagerkeller geschieht dreierlei: Erstens rundet sich der Geschmack des Bieres ab, der noch vorhandene Restzucker wird fast vollständig abgebaut. Zweitens wird die Kohlensäure gebunden und gibt dem Jungbier seine Spritzigkeit. Drittens setzen sich die restliche Hefe und die Eiweißflocken auf dem Boden ab: Das Bier wird klar. Zum Abschluss wird das fertige Bier je nach Sorte und Geschmacksrichtung noch einmal filtriert und dann in Flaschen oder Fässer abgefüllt.

Weissbier
Das helle Weissbier aus der Handwerksbrauerei Grosch. Seine Spritzigkeit und das mild-fruchtige, blumige Aroma mit Nuancen von Banane machen dieses Weizenbier mit seiner feinen Bierhefe zu einer einzigartig belebenden Erfrischung. Das helle Grosch-Weissbier hat 12 % Stammwürze und 5,0 % Alkohol.
 

Link: http://der-grosch.de/